Gebasteltes

13. Okt, 2016

Endlich konnte ich Norman überreden mit mir zum Kürbismarkt zu fahren! Ich liiiebe Kürbisse, mit ihnen zu kochen, sie zu schnitzen und für Halloween schön zu dekorieren. In unseren Kreisen hieß dieses keltische Fest eigentlich Samhain. Es trennte die Sommerhälfte von der Winterhälfte des Jahres, die Kelten hatten es nämlich nicht so mit vier Jahreszeiten. Im Grunde dürfte es gar kein fixiertes Datum sein, da man es früher erst feierte wenn die Sonne 15° im Skorpion erreicht, dies ist meist erst Anfang November der Fall. Als das Christentum die keltischen Bräuche verdrängte, wurde dieses Fest mit Allerheiligen "übertüncht", so war die Umstellung nicht allzugroß für die Menschen und man konnte leichter missionieren. Soviel zu unserem kleinen Geschichtsexkurs. Der Kürbismarkt von Karls Erlebnisdorf ist wirklich süß gestaltet. Es gibt mehrere Stände mit verschiedenen Kürbissorten! Egal ob zum kochen oder nur zur Deko, hier findet man alles was das Herz begehrt. Wir nahmen heute zwei kleinere Exemplare mit, diese werden dann kurz vor Halloween hübsch dekoriert und gut sichtbar vor der Haustür platziert! Ich liebe dieses Fest, zur Sicherheit habe ich auch immer ein paar Süßigkeiten im Haus, falls doch mal ein kleiner Geist oder eine Hexe an der Tür klingelt!

Wer es etwas extravaganter mag hier ein kleines Kürbisdekotutorial:

Ihr braucht: - 1 Kürbis (am besten ein runder!)

                  - Spitzenstoff um den Kürbis zu umspannen

                  - Küchengummi oder Band

                  - Schere

Den Kürbis mit dem Spitzenstoff fest umspannen und unten mit einem Küchengummi oder einem Stück Band verschließen. Mit der Schere ein kleines Loch in den Stoff schneiden, damit der Strunk oben herausschaut. Fertig ist die elegante Halloweendeko, ganz ohne Schmutz und Schnippelei!

 

 

16. Jul, 2016

Jedes Brautpaar steht irgendwann vor der obligatorischen Frage nach dem Gästebuch. Längst gibt es nicht mehr nur das klassische Gästebuch mit den einfachen weißen Seiten, da muss schon etwas Raffinierteres her! Von witzigen Büchern in denen die Gäste Listen für das Brautpaar schreiben müssen und persönliche Ehetipps abgeben können, bis hin zu Postkartensammlungen, selbstbemalten Vogelhäuschen oder Leinwänden auf denen die Fingerabdrücke der Gäste gesammelt werden. Mir persönlich gefiel die Weddingtree-Idee einfach am Besten, vor allem weil meiner Meinung nach ein Gästebuch doch sowieso nur noch selten angeschaut wird. Um dem Ganzen eine persönliche Note zu verleihen, setzte ich mich also mit Acrylfarben und Pinseln bewaffnet vor die Leinwand und überlegte wie unser Weddingtree aussehen sollte. Schnell wurde alles mit einem Bleistift vorgezeichnet und wider meiner Erwartungen, schon beim ersten Versuch als sehr gut befunden. Die Silhouette zu zeichnen war wohl der schwierigste Part, aber insgesamt war ich nach weniger als 2 Stunden fertig mit dem Vorzeichnen und Ausmalen und schaute zufrieden auf mein Werk (und das, obwohl ich Kunst in der Oberstufe abgewählt hatte). Wer also nicht unbedingt zwischen 40 - 80 € für einen Tree aus dem Internethandel ausgeben möchte, dem empfehle ich die Investition in eine günstige Leinwand und etwas wasserfester Farbe!

1. Jul, 2016

Heute habe ich mal etwas neues ausprobiert und aus einem Bogen grünen Tonpapier, zwei Schachteln Raffaelo und einer Flasche Jules Mumm ein Geburtstagspräsent für eine Freundin gebastelt! Damit schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn der prickelnde Jules Mumm fruity & sweet, schmeckt gut gekühlt perfekt an warmen Sommerabenden und die leckeren, kleines Raffaelos können ganz nebenbei von der Flasche genascht werden! Mit der Heißklebepistole habe ich einfach nach und nach alle Raffaelos bis hoch zum Flaschenhals gut angeklebt und anschließend aus dem grünen Tonpapier 4 Reihen à 4 Blättern ausgeschnitten und von oben nach unten am Flaschenhals versetzt angeklebt. Zugegeben, ich habe etwas improvisiert, normalerweise hätte ich gern die goldenen Ferrero Rocher Kugeln um die Flasche herum geklebt, allerdings haben diese natürlich schon Sommerpause, ab Ende August wird es sie wieder in den Regalen geben und wenn ich Lust habe, werde ich dann auch nochmal diese Variante basteln und ein paar Bilder davon hier zeigen! Der zeitliche Aufwand lag bei circa einer Stunde und optisch macht das Ganze ziemlich was her wie ich finde! Kostenpunkt sind ungefähr 15 €, aber es ist ja auch für eine gute Freundin und ich hoffe, dass sie sich sehr darüber freuen wird!

1. Jul, 2016

Da ich von meinen Freundinnen einiges an Unterstützung bekomme, habe ich beschlossen, dass ich Ihnen gern etwas zurück geben will! Meine Inspiration fand ich auf verschiedenen Internetseiten, auf denen man personalisierte Armbänder kaufen konnte, allerdings war ich mit dem Preis von 10 bis 18 Euro pro Armband nicht ganz so einverstanden. Bei 6 Armbändern käme da eine ganz schöne Summe zusammen, also beschloss ich kurzer Hand: Was die da können, das kann ich schon lange! Ich bestellte mir einen speziellen Nylonfaden, apricotfarbene Perlen und im hiesigen 1-€-Shop war es auch nicht schwer die Buchstabenperlen und silberne Trennelemente zu kaufen. Mit einer größeren Nadel fädelte ich alles auf und verknotete zum Schluss die Enden des Nylonfadens sorgfältig. Alles in allem habe ich 15 € ausgegeben und hatte am Ende dann sogar 8 Armbänder raus bekommen! Außerdem gefallen mir die süßen Brautjungfernarmbänder furchtbar gut! Natürlich habe ich auch für meine Trauzeugin eine Kleinigkeit vorbereitet und für unsere beiden Blumenmädchen gibt es Armbänder mit bunten Buchstabenperlen.