30. Aug, 2016

Unser perfekter Polterabend!

Wenn man ohne große Erwartungen an eine Sache heran geht, wird sie meistens viel besser, als man es sich überhaupt vorstellt! So ging es uns auch mit unserem Polterabend. Eine wirkliche Vorstellung davon, wie viele Gäste kommen müssen und wie der Abend abzulaufen hat, hatten wir nun wirklich nicht und am Ende können wir mit Fug und Recht behaupten, einen perfekten Abend im Kreis unserer Freunde und Bekannten erlebt zu haben. Die Stimmung war durchgängig super und dank vieler Details einfach gelungen.

Im Grunde genommen begann alles schon am Freitagnachmittag, als ich eine sehr gute Freundin vom Bahnhof abholte und wir uns schon mal auf den Polterabend einstimmten und ein paar Dekogeschichten planten und noch etwas bastelten. Ab Samstagmittag ging es dann los, Tische wurden geschoben, Wabenbälle, Pompoms und Girlanden aufgehangen und viele Kleinigkeiten organisiert. Unser persönliches Highlight war das Schwein, das wir zum Grillen organisiert hatten, es war größer als erwartet und wollte zunächst auch nicht so recht ins Auto passen. Ab 15 Uhr lief dann endlich der Grill und meine größte Sorge, dass wir es nicht mehr schaffen würden das Schwein durchzugrillen, war absolut unbegründet (Danke nochmal an Nico, keiner von uns kann Schweinefleisch so schön tranchieren wie du!). Da meine Familie tatkräftig mithalf und für einen reibungslosen Ablauf sorgte, waren am Ende etwas über 50 Gäste satt und glücklich und es wurde !tatsächlich! getanzt und mehr als einmal mussten wir mit dem Besen anrücken und Scherben zusammenfegen. Ein Freund hatte tatsächlich einen LKW dabei und natürlich dachten wir 'Da ist doch bestimmt nur eine einzelne Tasse drauf, die wollen uns bloß Angst machen'. Pustekuchen! Eine alte Kloschüssel nach der anderen kullerte von der Ladefläche. Irgendwann haben wir es dann aber doch geschafft und als wir dachten, das Schlimmste muss doch nun überstanden sein, wurde noch ein Polterabendbrauch aus dem Hut gezaubert. Meine Schuhe und Normans Hose mussten über dem Lagerfeuer dran glauben, die Asche wird nun noch mit einer Flasche Schnaps vergraben und erst in einem Jahr wieder ausgegraben. Der Brauch bedeutet nun, dass Norman nicht mehr die Hosen an hat und ich ihm nicht mehr entkommen kann, so ganz ohne Schuhe. Nachdem ich mir noch ein paar "nützliche" Tipps und Tricks von Freunden und Arbeitskollegen anhören durfte (allesamt Eheprofis), zählten wir den Countdown bis Mitternacht herunter und zündeten ein eindrucksvolles Feuerwerk inklusive Geburtstagskuchen mit Kerzen und Geschenkeübergabe, denn wir feierten ganz nebenbei auch schon in den 26. Geburtstag von Norman und seinem Zwillingsbruder Paul hinein.

Im Grunde sind wir sehr glücklich mit der Entscheidung, den Polterabend nicht einen Tag vor der Hochzeit auszurichten, denn es wäre nur in einen wahnsinnigen Stress ausgeartet. Wir möchten uns auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken, an erster Stelle bei unserer Familie die uns so tatkräftig unterstützt hat, den Trauzeugen, die ja immer für einen Spaß zu haben sind, den Freunden die uns mit viel Freude geärgert haben und allen Arbeitskollegen, Nachbarn und Bekannten, ohne die dieses Fest nur halb so schön geworden wäre! Dank eurer schönen Einfälle und der lieben Aufmerksamkeiten war es einer der schönsten Tage für uns!