5. Okt, 2016

Stürmische Zeiten

Unheilvoll tosende Meereswogen,
Himmel im dunklen Gewand.
Laut höre ich wie die Wellen toben,
die Gischt bedrängt fauchend den Strand.

Stürmische Böen zerzausen das Haar,
die Lider bedächtig geschlossen.
Ich spüre die Wut der Natur nun ganz nah,
bin vom eisigen Nass übergossen.

Geduldig malt die Natur sich ein Bild,
von dem wilden Ritt der Gezeiten.
Durch die Finger rieselt der Sand mir so mild,
während Winde und Wellen sich streiten.

Schon oft haben Menschen das Wasser verkannt,
und ich weiß dies wird wieder passieren.
Nun steh ich am Rande und starre gebannt,
während Füße und Hände mir frieren.

Jasmin-Charleen Döbler